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bÜRGERHAUSVERANSTALTUNG

Dirk Steffens nimmt uns mit auf eine Er-

kenntnisreise rund um die Erde, von der

Arktis bis in die Südsee, zu den Maori in

Neuseeland, den San in der Kalahari und

den Bewohnern der Osterinsel. Sein Vor-

trag ist geprägt von seinen persönlichen

Begegnungen mit bedrohten Tierarten

auf der ganzen Welt – von Fluss-Delfinen

über Geparden bis zu Menschenaffen und

Elefanten. Ein einmaliger Reisebericht vom

Planeten Erde: spannend, informativ und

unterhaltsam.

Deutschlands bekanntester Reise-, Natur-

undWissenschaftsmoderator (u. a. „Terra X“)

bereist seit fast einem Vierteljahrhundert

die Erde. Sein Vortrag nimmt die Zuhörer

mit zu seinen Lieblingsorten, erzählt von

der Schönheit, aber auch von der Verletz-

lichkeit des blauen Planeten. Sein Vortrag

ist ein Statusbericht, wie es aktuell um

unseren Planeten bestellt ist – durchaus

kritisch, an manchen Stellen dramatisch,

aber vor allen Dingen enthusiastisch.

Der Living Planet Report ist eine Liebes-

erklärung an die Erde und zugleich seine

Krankenakte. Auf der Basis aktueller na-

turwissenschaftlicher Erkenntnisse und

als Augenzeuge des globalen Wandels

vermittelt der Globetrotter und Wissen-

schaftsjournalist seinen Zuhörern einen

umfassenden Eindruck davon, wie sehr

die menschliche Zivilisation das Gesicht

der Erde bereits verändert hat und wie

die Natur darauf reagiert. Sind Klima-

wandel, Artensterben und schwindende

Ressourcen eine vonMenschen verursach-

te Naturkatastrophe? Warum ist Nach-

haltigkeit für uns überlebenswichtig?

Dirk Steffens roter Faden durch das abend-

füllende Programm ist schlicht: Wir leben

über unsere Verhältnisse und verbrau-

chen von allem zu viel. Zu viel an bebau-

ten Flächen. An Weideland. An Ackerland.

An Fischgründen. An Kohlenstoff. An

Wäldern. Dies ist nicht nur seine persön-

liche Wahrnehmung, sondern deckt sich

mit den Erkenntnissen des Living Planet

Reports. Das hat verschiedene Auswir-

kungen: Die massivste ist der Verlust an

Biodiversität, also der Verlust an Vielfalt.

In den vergangenen 40 Jahren hat sich im

Durchschnitt die Anzahl der untersuch-

ten Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphi-

bien und Fische halbiert. „Wir erleben das

größte Artensterben seit dem Ende der

Dinosaurier: Der Tiger verschwindet, mit

ihm die Elefanten, Orang-Utans und un-

sere heimische Honigbiene.“

Living Planet Report

E i nmal i m Jahr e rle ben unse re Kunden e i nen

Abend m i t e i nem ganz be sonde ren Gast. I n 2016

war E s D i rk Ste f f ens , de r übe r se i ne große

L i e be sprach : D i e E rde .